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Rallye Schneebergland

Rallye Schneebergland

Obwohl es schon die 6. Auflage der Rallye Schneebergland (Rohr im Gebirge, Österreich) war, ließ der Terminkalender von Hermann Gaßner (Surheim) in diesem Jahr zum ersten Mal eine Teilnahme an diesem Österreichischen Staatsmeisterschaftslauf zu. Damit betrat er mit Beifahrerin Karin Thannhäuser (Ufering) absolutes Neuland und musste sich mit den Heros der österreichischen Rallyepiloten auseinandersetzen. „Diese Rallye ist schon lange ein Geheim-Tipp“ grinst der Mitsubishi Pilot und fügt hinzu. „Bei einer Gesamtstrecke von 200 km gibt es 10 Wertungsprüfungen (WP) mit 123 Kilometer, davon mehr als 80% auf Schotter!“

Bei besten Kaiserwetter waren die ersten beiden Positionen recht schnell bezogen: R. Baumschlager/T. Zeltner (Skoda Fabia R5) dominierten vom Start bis in’s Ziel. Hausherr Gerwald Grössing (Ford Fiesta R5), auf dessen Besitz der größte Teil dieser Veranstaltung ausgetragen wurde, hatte bereits auf der dritten WP einen Reifenschaden und konnte aus eigener Kraft nicht mehr um den Sieg eingreifen. Dahinter gab es ständige Positionswechsel und Sekundenduelle um den letzten Podiumsplatz. Auch Gaßner war in diesen Fight involviert. Auf der von allen geliebten und gleichzeitig gefürchteten „Bieglhof-Prüfung“ einem Rundkurs mit nur zwei Umläufen, allerhöchsten Ansprüchen an Mensch und Material und 36 Kilometer lang fiel schon immer die eine oder andere Entscheidung um Sieg oder Niederlage. Gaßner holte sich hier, trotzdem er im Staub eines anderen Teilnehmers fahren und diesen dann auch noch überholen musste, die drittschnellste Zeit des gesamten Feldes. Vor der finalen WP fehlten jetzt noch 12,7 Sekunden auf den dritten Gesamtrang. Das wussten auch die bis zu diesem Zeitpunkt drittplatzierten Christian Schuberth-Mrlik und Beifahrer Leopold Welsersheimb und warteten am Ende der Prüfung auf Gaßner/Thannhäuser. Dann der Zeitvergleich und Gratulation von Gaßner und Thannhäuser an die beiden Subaru-Piloten, die um 1,7 Sekunden ihren dritten Gesamtrang in’s Ziel gerettet haben.

Co-Pilotin Karin Thannhäuser nahm es trotzdem gelassen: „Wir hatten hier eine super Schotterrallye mit einer tollen Organisation, keinen Meisterschaftsdruck und obendrein jede Menge Spaß. Hermann ist super gefahren und ich denke, dass wir die Rallye mit spannend gemacht und uns gut verkauft haben. Da kann man die 1,7 Sekunden leicht verschmerzen“

Zwei weitere Evo's in der gelb/blauen Lackierung waren ebenfalls dabei und wir waren echt ein super Team. Leider hatten Mike und Karin am ersten Tag etwas Pech, haben den Evo nach einem Dreher so unglücklich „geparkt“, dass er festsaß und nur mit fremder Hilfe wieder frei kam. Aber es war nichts kaputt und am Samstag ging’s wieder weiter. Diesmal klappte alles super und Mike machte sich mit der Zielankunft wohl selbst das schönste Geburtstagsgeschenk.

Marius und Hajo fuhren eine fehlerfreie und saubere Rallye und wurden mit dem 3.Platz in ihrer Klasse belohnt. Glückwunsch!

 

Danke an Joy und Werner Schneider . . . zu den Bildern . . . hier

 

 

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