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Hermann Gaßner auch in Hessen auf dem Podium

Hermann Gaßner auch in Hessen auf dem Podium

Was eine Woche zuvor im Lavanttal angesichts des dritten Gesamtrangs eigentlich nur eine scherzhafte Aussage („So kann es weitergehen“) gewesen ist, hat Hermann Gaßner in Hessen erneut umgesetzt. Der Surheimer Mitsubishi Pilot und seine Beifahrerin Karin Thannhäuser aus Ufering haben bei der ADAC Hessenrallye Vogelsberg erneut das Podium erobert. Erst nach knapp 150 - bis zum Schluss spannenden Wertungsprüfungs-Kilometern - standen Sieger und Platzierte endgültig fest. Der dritte Gesamtrang und Sieg in der Division „katapultiert“ Hermann Gaßner nach zwei Nullrunden auf den sechsten Tabellenplatz im diesjährigen ADAC Rallye Masters.

Die Vogelsbergregion rund um die Burgenstadt Schlitz bot den 71 gestarteten Teams 12 Wertungsprüfungen (WP) im Mix mit Schotterpisten, kurvenreiche Kreisstraßen, spektakulären Ortsdurchfahrten und hügeligen Wirtschaftswegen. Auf der ersten Etappe wurde traditionsgemäß der Zuschauerrundkurs „Willofs“ in zwei Durchgängen absolviert. Schätzungen zufolge sollen allein auf dieser Prüfung mehrere tausend Zuschauer und Fans ihre Favoriten angefeuert haben. Hermann Gaßner hielt sich anfangs etwas zurück und belegte am Ende der ersten Etappe den siebten Gesamtrang.

Auch der zweite Tag zeigte sich wettertechnisch von seiner besten Seite. Morgens war zwar etwas Eis auf den Autoscheiben, aber die Sonne strahlte bereits von einem blauen, wolkenlosen Himmel. Gaßner/Thannhäuser fuhren gemäß ihrer Platzierung vom Vortag (und gleichzeitig auch ihrer Startnummer) als siebtes Fahrzeug auf die Strecke. Bis Mittag lag Gaßner bereits auf der vierten Position, mit 35 Sekunden Rückstand auf einen Podiumsplatz.

Auf der Schluss-Etappe standen noch 60 km WP-Kilometer, jeweils zwei Durchgänge der Prüfungen „Niederaula“ und „Schlitz“. Gaßner scheint „Niederaula“ besonders zu liegen, da fuhr er schon immer gute Zeiten. Offenbar noch motivierter, den 35-Sekunden Rückstand zu verkürzen, fuhr Gaßner die drittschnellste Zeit auf diesen beiden Prüfungen und war vor den beiden finalen Entscheidungen mit 1,7 Sekunden Vorsprung auf dem dritten Gesamtrang.

„Jetzt nur keinen Fehler machen, schnell fahren aber nicht alles riskieren“ war die Devise und die Anspannung stieg. Schnell, aber routiniert fuhr Gaßner die Schlussetappe und hatte den Vorsprung sogar noch auf 7,2 Sekunden „vergrößert“.

"Gesamtposition drei und Sieg in unserer Division: Für uns ist es perfekt gelaufen heute", freute sich der Bayer. "Diese letzten WPs heute waren ein Traum", schwärmte Gaßner anschließend von den Strecken, "so gefällt mir das Rallyefahren." (kartha)

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